Woche des Gehirns 2026 in Basel: Montag 16. März – Freitag 20. März
www.neuronetwork.unibas.ch/brainweek26
Öffentliche Vorträge, Teilnahme kostenlos
Das Neuroscience Network Basel lädt herzlich zur Woche des Gehirns 2026 in Basel ein. Vom 16. bis 20. März stehen aktuelle Themen der Hirnforschung im Mittelpunkt: Wie steuern wir unsere Bewegungen? Wie treffen wir Entscheidungen unter Risiko? Was geschieht bei Schizophrenie oder Epilepsie? Und wie beeinflusst unsere Umwelt die Gesundheit des Gehirns?
Die Vorträge finden jeweils um 19:30 Uhr im grossen Hörsaal des Zentrums für Lehre und Forschung (ZLF, Hebelstrasse 20, Basel) statt.
Die Veranstaltung wird mit den eingangs erwähnten Themen jeden Abend ab 19:30 Uhr im grossen Hörsaal des Zentrums für Lehre und Forschung (ZLF, Hebelstrasse 20, Basel) durchgeführt.
Von Montag bis Freitag: Fünf Podien
- Wir können nur eine begrenzte Anzahl von Gesten gleichzeitig ausführen. Was passiert auf neuronaler Ebene, wenn wir einer Geste Vorrang geben? Werden andere automatisch unterdrückt? Wie planen und koordinieren wir unsere Bewegungen?Montag, den 16. März wird die weltweit führende Expertin auf diesem Gebiet Sie durch das komplexe Netzwerk unseres Nervensystems führen.
- Das Eingehen von Risiken ist ein adaptiver Aspekt des menschlichen Lebens, der Glück und Erfolg fördern kann. Es kann sich jedoch auch nachteilig auf die Gesundheit, den Wohlstand und die Kriminalität auf individueller und gesellschaftlicher Ebene auswirken, insbesondere wenn das Eingehen von Risiken übermäßig oder maladaptiv ist. Wie schätzen wir den Wert des Risikos ein. Der Vortrag am Dienstag, 17. März, gibt Ihnen einen aktuellen Überblick über den Stand der Forschung zu diesem Thema.
- Haben Sie sich jemals gefragt, warum ein Gedanke plötzlich verloren geht oder die Konzentration nachlässt? Für Menschen mit der Diagnose Schizophrenie ist dies oft ein Dauerzustand. Schizophrenie ist eine der am meisten missverstandenen Erkrankungen unserer Zeit. Sie ist weit mehr als die bekannten Symptome wie Halluzinationen. Die beiden Vorträge am Mittwoch, den 18. März, nehmen Sie mit auf eine Entdeckungsreise in die moderne Hirnforschung. Wir beleuchten eine faszinierende Theorie: Was, wenn Schizophrenie eine Art Rhythmusfehler ist?
- Epilepsie – was genau ist das? Die Nervenzellen im Gehirn sind eng miteinander verknüpft und stehen über elektrische Impulse in einem ständigen Austausch. Bei einem epileptischen Anfall gerät die normalerweise gut koordinierte Impulsabstimmung aus dem Gleichgewicht, da sich große Gruppen von Nervenzellen gleichzeitig (synchron) entladen. Am Donnerstag, den 19. März, wird eine Bestandsaufnahme des wissenschaftlichen Kenntnisstands und der medizinischen Fortschritte bei dieser sehr häufigen chronischen neurologischen Erkrankung vorgenommen.
- Die Umwelt und unsere eigenen Erfahrungen beeinflussen die Entwicklung unseres Gehirns. Es integriert Informationen aus der Umwelt, um sich an sie anzupassen oder sich vor ihr zu schützen. Welche Auswirkungen haben Urbanisierung und Arbeitsbedingungen auf die Entwicklung unseres Gehirns?
Freitag, den 20. März widmet sich einem Thema, das heute eine wichtige Herausforderung der öffentlichen Gesundheit ist.
Organisation
Neuroscience Network Basel
Forschungsnetzwerk der Universität Basel
Dr. Anne-Catherine Feutz
Kontakt
Birmannsgasse 8, 4055 Basel
Tel. 061 207 02 20
E-Mail: neuro@clutterunibas.ch